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Anregungen von Lieferanten und Geschäftspartnern

Kein Unternehmen wirtschaftet im luftleeren Raum. Ein Austausch mit anderen Gründern, Unternehmern, Lieferanten und Beratern ist überlebenswichtig. Diese Erfahrung hat auch Mathias Härchen von der IHK Köln gemacht. „Jeder Gründer sollte sich ein Netzwerk aufbauen, über das er einen regelmäßigen Austausch pflegen kann. Er muss diesen Anregungen ja nicht immer folgen. Aber er sollte sich zumindest mit ihnen auseinandersetzen und daraus vielleicht Entscheidungen für das eigene Unternehmen ableiten. Und dabei sollte man nach Möglichkeit auf bestehende Strukturen aufsetzen.“ Ein wichtiges Argument dafür, auf jeden Fall ein solches Netzwerk zu nutzen, ergänzt Wolf Kempert vom BDU: „Man kann sich nicht immer nur auf seine eigenen Ideen und Erfahrungen konzentrieren. Das ist das Schlimmste, was man machen kann. Das ist das Kraftaufwendigste und Verlustreichste. Die Erfahrungsfehler von anderen sind viel wertvoller. Daraus kann ich lernen und für meine eigenen Ideen verwerten. Dinge, die schon erfolgreich sind, noch erfolgreicher zu machen: Davon lebt heute der Geschäftsprozess.“

Neben dem Austausch im persönlichen Netzwerk, sollte es für jeden Gründer selbstverständlich sein, sich in den Medien zu informieren, so Mathias Härchen: „In den Nachrichten und Medienberichten gibt es jede Menge Informationen darüber, was sich für neue Trends und Erfindungen gerade Bahn brechen. Die Frage ist, kann man diese Trends oder Erfindungen nutzen? Oder schaden sie möglicherweise dem bisherigen Geschäftsmodell? Muss man sich eventuell komplett von seinem jetzigen Modell wegbewegen, weil der Trend in eine ganz andere Richtung geht?“

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