Hohes Gründungspotenzial

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„Der Bedarf an Energiespardienstleistungen nimmt zu. Wer sich jetzt in diesem Segment engagiert, sichert sich Wettbewerbsvorteile auf einem Zukunftsmarkt, der sich auch international dynamisch entwickelt. Das Interesse an Energieeffizienz made in Germany ist groß.“

Stephan Kohler, Deutsche Energie-Agentur (dena)

Dazu beitragen wird auch der Energie- und Klimafonds, der mit seiner umfangreichen Förderung zum Beispiel im Bereich der Energieberatung, Energieeffizienz oder CO2-Gebäudesanierung zahlreiche Maßnahmen unterstützt. Auch beim High-Tech Gründerfonds (HTGF), der Eigenkapital für junge innovative Unternehmen anbietet, sieht man jede Menge Chancen für Start-ups auf dem Energiemarkt. Dr. Alex von Frankenberg ist Geschäftsführer des HTGF: „Durch den stark steigenden Anteil der erneuerbaren Energien im Rahmen der Energiewende steigt auch die Belastung der Energienetze. Und es wächst der Bedarf an intelligenter Energiespeicherung und pragmatischen Lösungen für den Eigenverbrauch der selbst erzeugten Energie. Gerade in diesen Feldern ergeben sich Geschäftsideen für Technologie-Start-ups. Denn immer dann, wenn radikale Neuerungen schnell entstehen, haben kleine flexible Unternehmen Vorteile gegenüber großen etablierten Konzernen.“


Informationsoffensive „Ja zum Netzausbau“

Nur mit der Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger wird ein Infrastrukturprojekt wie der Netzausbau gelingen. Deshalb wirbt das BMWi mit dem Spot "Der lange Marsch zum Strom" für ein "Ja zum Netzausbau".

Fachkompetenz, Weiterbildung, Kooperation

Zu den wichtigsten Voraussetzungen, um als junges Unternehmen auf dem Markt Fuß zu fassen, gehört dabei aber nicht nur fachliche Kompetenz. Der Energiemarkt fordert auch die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzubilden sowie politische und gesellschaftliche Trends wahrzunehmen. Diese Erfahrungen haben auch die Gründungsberater bei KIC InnoEnergy gemacht. Ihr Tipp: Am besten im Team gründen. Oder zumindest Kooperationen mit anderen Unternehmen eingehen, um Know-how-Defizite auszugleichen - unabhängig davon, ob es um Gründungen im Beratungsbereich, im Handwerk oder um technologieorientierte Start-ups geht.

Anteil kleinerer und mittlerer Unternehmen¹ auf den Märkten für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz

Kreislaufwirtschaft

96 %

Nachhaltige Wasserwirtschaft

96 %

Energieeffizienz

94 %

Rohstoff- und Materialeffizienz

90 %

Umweltfreundliche Energien und Energiespeicherung

88 %

Nachhaltige Mobilität

81 %

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  • 100 %

1) KMUs sind Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz kleiner gleich 50 Mio. Euro

Quelle: Roland Berger in: GreenTech made in Germany 3.0. Umwelttechnologie-Atlas für Deutschland. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin 2012

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