Aktuelle Meldungen

  • Neue Gründerzeit bei Frauen

    Bundesfrauenministerin Schwesig und Bundeswirtschaftsminister Gabriel haben am 13. August 2014 ihre gemeinsame Initiative für mehr Existenzgründungen und Unternehmertum von Frauen vorgestellt.

    Bundesfrauenministerin Schwesig und Bundeswirtschaftsminister Gabriel haben am 13. August 2014 ihre gemeinsame Initiative für mehr Existenzgründungen und Unternehmertum von Frauen vorgestellt.

    Gemeinsam haben Bundeswirtschaftsministerium und Bundesfamilienministerium Maßnahmen entwickelt, die Frauen den Sprung in die Selbstständigkeit erleichtern sollen. So sollen erfolgreiche Unternehmerinnen als Vorbilder sichtbarer gemacht und Hürden bei der Gründung abgebaut werden. Gründungswillige Frauen sollen durch speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Beratungsangebote bei den ersten Schritten in die Selbstständigkeit begleitet werden. Verbesserte Bedingungen der Vereinbarkeit von Selbstständigkeit und Familie sollen den Frauen helfen, auch in der Familiengründungsphase erfolgreich selbstständig zu sein.

    WEITERE INFORMATIONEN UND QUELLE

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Bundesfrauenministerin Schwesig und Bundeswirtschaftsminister Gabriel werben für neue Gründerzeit bei Frauen

  • Finanzierungschancen für Existenzgründungen stärken

    Zu geringes Eigenkapital ist für sehr kleine Unternehmen und Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründer oft ein Hindernis beim Zugang zu Kreditfinanzierungen.

    Zu geringes Eigenkapital ist für sehr kleine Unternehmen und Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründer oft ein Hindernis beim Zugang zu Kreditfinanzierungen.

    Um solchen Unternehmen bessere Finanzierungschancen zu eröffnen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Herbst 2013 den Mikromezzaninfonds-Deutschland aufgelegt. Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: "Die große Nachfrage und die Breite der geförderten Projekte zeigen, dass mit diesem zielgerichteten Programm eine Förderlücke geschlossen werden konnte. Sehr erfreulich ist auch, dass die Mittel in großem Umfang den besonderen Zielgruppen, wie z. B. 'Unternehmerinnen', 'Unternehmensleitung mit Migrationshintergrund' oder 'Gründungen aus der Arbeitslosigkeit' zugeflossen sind. Um diese jungen Unternehmerinnen und Unternehmer weiter zu unterstützen und eine kontinuierliche Förderung zu gewährleisten, hat das Bundeswirtschaftsministerium die Fondsmittel von 35 Mio. Euro auf 70 Mio. Euro verdoppelt."

    WEITERE INFORMATIONEN UND QUELLE

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Gabriel: Finanzierungschancen für Existenzgründungen stärken

  • Gabriel: Neue EU-Leitlinien ermöglichen unbürokratische Unterstützung von Mittelständlern

    Am 1. August 2014 sind die neuen Leitlinien der Europäischen Union für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung von Unternehmen in Schwierigkeiten (RuU-LL) in Kraft getreten.

    Am 1. August 2014 sind die neuen Leitlinien der Europäischen Union für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung von Unternehmen in Schwierigkeiten (RuU-LL) in Kraft getreten.

    Neben die Rettungs- und Umstrukturierungsbeihilfen treten künftig die sog. vorübergehenden Umstrukturierungshilfen. Diese Liquiditätshilfen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können für einen Zeitraum von max. 18 Monaten gewährt werden und sind an weniger strenge Voraussetzungen geknüpft.

    WEITERE INFORMATIONEN UND QUELLE

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Gabriel: Neue EU-Leitlinien ermöglichen unbürokratische Unterstützung von Mittelständlern

  • Mehrwertsteuer auf elektronische Dienstleistungen neu geregelt

    Kauft ein Kunde in Deutschland bei einem Händler im europäischen Ausland z.B. ein e-Book, fällt künftig die Umsatzsteuer in Deutschland an und nicht mehr im Heimatstaat des Anbieters.

    Kauft ein Kunde in Deutschland bei einem Händler im europäischen Ausland z.B. ein e-Book, fällt künftig die Umsatzsteuer in Deutschland an und nicht mehr im Heimatstaat des Anbieters.

    Telekommunikations-, Rundfunk-, Fernseh- und auf elektronischem Weg erbrachte Dienstleistungen an private Kunden innerhalb der Europäischen Union werden bisher in dem Staat mit Umsatzsteuer belegt, in dem das Unternehmen ansässig ist, das die Dienstleistung erbringt. Ab dem nächsten Jahr sind diese Umsätze in Deutschland zu versteuern, wenn der Kunde in Deutschland wohnt. Unternehmer, die solche Leistungen erbringen, müssen sich daher grundsätzlich in Deutschland umsatzsteuerlich erfassen lassen und hier ihren Melde- und Erklärungspflichten nachkommen. Alternativ können sie aber auch die neue Verfahrenserleichterung des "Mini-One-Stop-Shop" in Anspruch nehmen.


    WEITERE INFORMATIONEN UND QUELLE

    Bundesministerium der Finanzen
    Mehrwertsteuer auf elektronische Dienstleistungen neu geregelt

  • Kreative sozial besser absichern

    Arbeitgeber sollen künftig ihren Verpflichtungen zur Künstlersozialabgabe umfassender nachkommen. Die Deutsche Rentenversicherung wird dazu ihre Prüfungen erheblich ausweiten.

    Arbeitgeber sollen künftig ihren Verpflichtungen zur Künstlersozialabgabe umfassender nachkommen. Die Deutsche Rentenversicherung wird dazu ihre Prüfungen erheblich ausweiten.

    Die Künstlersozialversicherung wird solidarisch von Kulturschaffenden, Verwertern und Bund getragen. Selbständige Künstlerinnen und Künstler sowie Publizistinnen und Publizisten sind in der Künstlersozialkasse pflichtversichert. Dadurch erhalten sie den Schutz der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Wie abhängig beschäftigte Arbeitnehmer tragen die Versicherten die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge. Die andere Beitragshälfte wird durch einen Bundeszuschuss und durch die Künstlersozialabgabe der Unternehmen, die künstlerische und publizistische Leistungen verwerten, erbracht. Seit Januar 2014 beträgt der Abgabesatz 5,2 Prozent für Arbeitgeber und Unternehmen, die künstlerische Leistungen verwerten. Tatsächlich zahlen aber nicht alle Firmen ihre Beiträge in die Künstlersozialkasse, wenn sie Künstler beauftragt haben.

    WEITERE INFORMATIONEN

    BMWi-Existenzgründungsportal
    Kreative sozial besser absichern