Digitale Agenda unterstützt kleine und mittlere Unternehmen

Am 20. August 2014 hat das Bundeskabinett die Digitale Agenda 2014 - 2017 beschlossen.

Die Bundesregierung hat unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Bundesministeriums des Innern und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur eine Digitale Agenda mit Maßnahmen zur Digitalisierung und Vernetzung in Wirtschaft und Gesellschaft erarbeitet. Dabei werden auch bisherige Unterstützungsangebote gebündelt und weiter ausgebaut.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verfolgt dabei die folgenden Aktionsfelder:

  • den Austausch zwischen Start-ups und etablierten mittelständischen Unternehmen. Beispielsweise findet auf dem Nationalen IT-Gipfel am 20. und 21. Oktober 2014 in Hamburg ein entsprechendes Matching zwischen "Jung" und "Etabliert" statt. Hinzu kommen der enge Dialog mit dem Beirat „Junge Digitale Wirtschaft“ und die Verbesserung der Finanzierungsbedingungen für Start-ups, etwa durch international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für Wagniskapital.
  • die Gewährleistung eines hohen IT-Sicherheitsniveaus.
  • die Förderung vielversprechender Technologien wie Cloud Computing, das Unternehmen die Möglichkeit bietet, Software, Speicherkapazitäten und Rechenleistung kostengünstig über das Internet zu beziehen und Big Data, also der Entwicklung von Technologien, die zum Sammeln und Auswerten großer Datenmengen verwendet werden.
  • das Anstoßen neuer Geschäftsmodelle und Dienstleistungsinnovationen durch die Unterstützung bei der Entwicklung und Verbreitung sicherer und datenschutzfreundlicher Big-Data- und Cloud-Anwendungen.
  • die Digitalisierung der Wirtschaft durch den Auf- und Ausbau von Forschungs- und Technologieprogrammen mit hohem Transfer in die Wirtschaft, u.a. bei Autonomik (intelligente Werkzeuge und Systeme, die eigenständig in der Lage sind, sich zu vernetzen, Situationen zu erkennen, sich wechselnden Einsatzbedingungen anzupassen und mit Nutzern und anderen Objekten zu interagieren), 3D-Technologien (zum Beispiel 3D-Medien für 3D-Kino, 3D-TV, 3D-Spiele und 3D-Panoramen).
  • den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zur weiteren Automatisierung von Produktionsprozessen in klassischen Industriebranchen (Industrie 4.0).
  • der systematischen Digitalisierung und Vernetzung in den Sektoren Energie, Gesundheit, Bildung, Verkehr und Verwaltung.

In vielen dieser Aktionsfelder gibt es für Gründerinnen, Gründer und Unternehmen bereits ganz praktische Angebote. Dazu gehört das eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen, das mit seinen regionalen Anlaufstellen anbieterneutrale eBusiness-Informationen anbietet. Oder die Initiative "IT-Sicherheit in der Wirtschaft", die auf ihrer Webseite allen Unternehmen Tipps in Sachen IT-Sicherheit bietet. Und nicht zu vergessen der Gründerwettbewerb - IKT Innovativ, der Start-ups in den Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt.

Digitale Agenda 2014 - 2017

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Die Webseite stellt die Inhalte der Digitalen Agenda 2014 - 2017 vor.
www.digitale-agenda.de

 

Die Digitale Agenda ist ein stetiger Prozess, der einer ständigen Weiterentwicklung und Anpassung bedarf. Dies erfordert einen engen Dialog der Bundesregierung mit allen relevanten Gruppen unter einem gemeinsamen Dach. Der Nationale IT-Gipfel als etablierte Plattform für die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wird stärker für einen breiten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Dialogprozess geöffnet und auf die Handlungsfelder der Digitalen Agenda ausgerichtet.

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