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Die digitale Revolution ist im vollen Gange. Gründerinnen, Gründer und Unternehmen profitieren davon. Sie treiben sie aber auch immer weiter voran.

Internet und Co. gehören inzwischen zu einer der stärksten Wachstumsbranchen in Deutschland. Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) haben inzwischen einen Anteil von 4,7 Prozent (2013) an der Bruttowertschöpfung, das entspricht 84 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der Maschinenbau kommt auf 4,4 Prozent.

Der Grund für den Erfolg der IKT-Branche liegt nicht zuletzt darin, dass immer mehr kleine und mittlere Unternehmen neue Technologien, branchenspezifische Software und webbasierte Services einsetzen. Das gilt auch für traditionelle Geschäftsfelder: ob im Handwerk, im produzierenden Gewerbe oder im Dienstleistungsbereich. Unternehmerinnen und Unternehmer nutzen die vielfältigen digitalen Möglichkeiten, um ihr Angebot zu erweitern oder zu verbessern und um ihre Geschäfts- und Arbeitsprozesse schneller und kostengünstiger abzuwickeln. Hinzu kommt ein weiterer Bereich, der zunehmend an Bedeutung gewinnt: das Mobile Business bzw. die Mobile Arbeit. Sie spielt angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels bei der attraktiven Ausgestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitszeiten eine immer wichtigere Rolle.

Video: "Erfolgreicher Stabwechsel": Autohaus Karl Russ GmbH & Co.KG
Bildrechte: Bundesregierung/Bergmann

Herausforderung Digitalisierung

Bei all den Chancen, die der digitale Wandel kleinen und mittleren Unternehmen bietet, stehen die Inhaberinnen und Inhaber auch vor vielfältigen Herausforderungen. Da ist zum einen der zeitliche Aufwand, der notwendig ist, um sich mit den technischen Möglichkeiten auseinanderzusetzen, um Online-Strategien zu entwickeln und sich mit neuer IT und Software vertraut zu machen. Gründerinnen und Gründer sowie Inhaber kleiner Unternehmen sind hier in der Regel auf die Unterstützung externer IT-Dienstleister angewiesen. Die Kosten dafür sowie die Investitionen in IT und Software schlagen gerade bei jungen und/oder kleinen Unternehmen kräftig zu Buche. Online-Marketingaktivitäten in Social-Media-Kanälen, Foren, Suchmaschinen usw. sind darüber hinaus mit einem hohen Zeitaufwand verbunden.

Die Folge ist, dass gerade kleinere Unternehmen nur einen Bruchteil der Möglichkeiten ausschöpfen, die ihnen die Digitalisierung eigentlich bietet. Dabei gibt es speziell für kleine und mittlere Unternehmen eine Reihe kostenfreier Informations- und Unterstützungsangebote. Allen voran die eBusiness-Lotsen des BMWi-eKompetenz-Netzwerks für Unternehmen. Für diese Ausgabe des eMagazins haben wir einige von ihnen gefragt, welche Anwendungsmöglichkeiten die Digitalisierung kleinen und jungen Unternehmen bietet und welche Trends sich für die Zukunft abzeichnen.

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