News aus der Digitalen Welt

"Smart Data"-Projekte des neuen BMWi-Technologieprogramms

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat 13 Projekte zur Förderung im Technologieprogramm "Smart Data - Innovationen aus Daten" ausgewählt. Daran beteiligt sind innovative Unternehmen unterschiedlicher Branchen - über die Hälfte aus dem Mittelstand - sowie zahlreiche Forschungsinstitute. Das BMWi fördert mit "Smart Data" Forschungs- und Entwicklungsprojekte, um den Wachstumsmarkt Big Data für die deutsche Wirtschaft besser zu erschließen. Neben den technologischen Arbeiten werden im Programm insbesondere auch rechtliche und gesellschaftliche Herausforderungen wie Fragen des Datenschutzes und der Akzeptanz diskutiert sowie entsprechende Lösungsansätze erarbeitet.

Die nun ausgewählten Projekte werden im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik (GI) am 23. September 2014 in Stuttgart öffentlich vorgestellt. Im Rahmen der "Big Data Days", die in Kooperation mit der GI und dem Fraunhofer-Verbund für Informations- und Kommunikationstechnologien durchgeführt wurden, hatte das BMWi am 12. November 2013 den Technologiewettbewerb "Smart Data" gestartet.

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  • Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Smart Data

Umbau des IT-Gipfels zur übergreifenden Dialogplattform für die Umsetzung der Digitalen Agenda

Bundesminister Gabriel hat am 21. Juli 2014 mit führenden Wirtschaftsvertretern die Schwerpunktthemen des nächsten IT-Gipfels am 21. Oktober 2014 in Hamburg abgestimmt und die Neuausrichtung des Gipfel-Prozesses auf die Digitale Agenda der Bundesregierung in den nächsten Jahren beraten. Bundesminister Gabriel: "Mir ist wichtig, dass wir bei den Fragen der Digitalisierung der Wirtschaft unsere traditionell starken Anwenderindustrien wie Maschinenbau, Elektrotechnik und Automobilbau stärker einbeziehen. Wir brauchen neben der Expertenebene eine zweite Ebene, auf der wir uns über die politischen Rahmenbedingungen der smarten Produktion, der Verlagerung von Daten und Anwendungen ins Internet oder der Bearbeitung und Analyse riesiger Datenmengen in Echtzeit zügig und effektiv verständigen können."

Gabriel kündigte dazu die Einrichtung der "Dialogplattform Industrie 4.0" an. Diese soll den Austausch der führenden Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Regierung über die notwendigen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die großen Trends von Industrie 4.0 und die Digitalisierung der Wirtschaft fördern und beschleunigen.

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Zypries startet neues Technologieprogramm für die Industrieproduktion von morgen

Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWi) und Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, hat am 17. Juni 2014 anlässlich der Konferenz "Autonomik Innovation Days" offiziell das neue Technologieprogramm "Autonomik für Industrie 4.0" des BMWi gestartet.

Eine hochflexible Fertigung nach kundenindividuellen Wünschen - umwelt-, energie- und ressourcenschonend - das ist das Ziel von Industrie 4.0, der sogenannten vierten industriellen Revolution. Eine Studie des BITKOM beziffert das zusätzliche Wertschöpfungspotenzial von Industrie 4.0-Technologien allein für die Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik, Automobilbau, chemische Industrie, Landwirtschaft sowie Informations- und Kommunikationstechnik auf 78 Milliarden Euro bis zum Jahr 2025.

Mit dem neuen Technologieprogramm "Autonomik für Industrie 4.0" will das BMWi Machbarkeit, Potenziale und wirtschaftlichen Nutzen einer vernetzten intelligenten Produktion der Zukunft aufzeigen. Insgesamt 14 Projektverbünde aus Wirtschaft und Wissenschaft haben sich bei einem Technologiewettbewerb aus über 100 Einreichungen für eine Förderung durch das BMWi qualifiziert. Eine begleitende Forschungsmaßnahme soll außerdem zur Identifizierung und Erschließung von Synergiepotenzialen sowie zum raschen Transfer und zur Nutzbarmachung erzielter Ergebnisse und Erkenntnisse für die betroffene Wirtschaft beitragen.

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Digitalisierung der Geschäftsprozesse im Handwerk

In den vergangenen Jahren haben neue Informations- und Kommunikationstechnologien in starkem Maße Einzug in die Produktions- und Geschäftsprozesse gehalten. E-Mail und Internet gehören zum Geschäftsalltag, der Online-Handel mit Produkten steigt rasant und Apps beschleunigen die Entwicklung durch die Ausdehnung auf mobile Geräte, aber auch durch komplett neue Anwendungen.

Auch im Handwerk haben sich die allermeisten Betriebe auf die Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien eingestellt. Der Prozess der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung wird sich aber auch in der Zukunft weiter beschleunigen. Vor diesem Hintergrund hat der Zentralverband des deutschen Handwerks im Rahmen der Konjunkturberichterstattung für das erste Quartal 2014 gemeinsam mit 36 Handwerkskammern (28 in West- und 8 in Ostdeutschland) eine Umfrage zum Thema "Digitalisierung der Wirtschaftsprozesse im Handwerk" durchgeführt.

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