Beratungsförderung für Gründerinnen, Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Im nächsten Jahr ändern sich die Konditionen bei den Beratungsprogrammen für Gründerinnen und Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen.

Vertriebsplanung, Marketing oder auch Personalführung: unternehmerisches Know-how lässt sich erlernen. Am besten gelingt dies in Veranstaltungen oder mit Hilfe individueller Beratung. Weil beide mit Kosten verbunden sind, bietet der Bund spezielle Förderprogramme an. 2015 wird es bei folgenden Programmen Änderungen geben:

Förderung unternehmerischen Know-hows durch Informations- und Schulungsveranstaltungen sowie Workshops (Schulungsförderung)

Der Bund unterstützt mit diesem Förderprogramm den Besuch von Veranstaltungen, die sich an Existenzgründerinnen, -gründer sowie Freiberufler, Unternehmerinnen, Unternehmer und deren Führungskräfte und Mitarbeiter richten. Den Zuschuss erhalten dabei die Veranstalter von Informations- und Schulungsveranstaltungen sowie Workshops. Sie können bzw. sollen damit die Teilnahmegebühren senken. Ziel ist es, darüber Gründer und Unternehmer zum Besuch von Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zu motivieren.

Auch bei der Förderung von Unternehmensberatungen für kleine und mittlere Unternehmen und Freie Berufe (Beratungsförderung) sind Änderungen angekündigt. Bisher besteht die Förderung aus einem Zuschuss zu den Beratungskosten eines Unternehmensberaters. Die neue Richtlinie befindet sich derzeit noch in der Abstimmung.

Sowohl die Schulungs- wie auch die Beratungsförderung werden über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt. 

Gründercoaching Deutschland

Beim Gründercoaching Deutschland beteiligen sich KfW-Bankengruppe und Europäischer Sozialfonds mit einem Zuschuss an den Beratungskosten für Gründerinnen und Gründer. Die modifizierte Richtlinie „Gründercoaching Deutschland“ startet voraussichtlich am 1. Mai 2015. Die Förderung richtet sich dann an Gründerinnen und Gründer in den ersten beiden Jahren (bisher 5 Jahre) nach der Unternehmensgründung. Darüber hinaus ändern sich auch die Förderkonditionen und der Förderhöchstbetrag. Die Richtlinie ist derzeit noch in Vorbereitung. Sie tritt mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.

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