Künstlersozialabgabe
unverändert

Jedes Unternehmen, das künstlerische und publizistische Leistungen in Anspruch nimmt und verwertet, muss eine Künstlersozialabgabe abführen.

Genau genommen gehören zu den abgabepflichtigen Unternehmen

  • typische Verwerter wie z.B. Rundfunk und Fernsehen, Verlage oder Konzertveranstalter
  • Unternehmer, die Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit für ihr eigenes Unternehmen betreiben und nicht nur gelegentlich Aufträge an selbständige Künstler oder Publizisten erteilen
  • Unternehmer, die unabhängig vom eigentlichen Zweck des Unternehmens nicht nur gelegentlich Aufträge an selbständige Künstler oder Publizisten erteilen, um deren Werke oder Leistungen für Zwecke des Unternehmens zu nutzen und damit Einnahmen zu erzielen

Höhe der Künstlersozialabgabe bleibt unverändert

Die Künstlersozialabgabe bleibt im nächsten Jahr unverändert bei 5,2 Prozent. Der Prozentsatz bezieht sich auf die Gagen, Honorare oder Tantiemen, die die Künstler oder Publizisten von den Unternehmen erhalten. Diese müssen den Beitrag an die Künstlersozialkasse (KSK) abführen.

Abgabepflichtige Unternehmen müssen für das laufende Kalenderjahr monatliche Vorauszahlungen leisten. Diese Vorauszahlungen werden dann mit der Entgeltmeldung im Folgejahr verrechnet, so dass es zu einer Nachzahlung oder Rückerstattung kommen kann.

Gut zu wissen: Unternehmer, die zum Kreis der Abgabepflichtigen gehören, sind verpflichtet, Honorare für künstlerische und publizistische Leistungen aufzuzeichnen. Bei Prüfungen durch die KSK müssen sie diese Aufzeichnungen vorlegen können. Außerdem müssen sie sich selbst bei der KSK melden.

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