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Direkt nach seinem Start hat der Mikromezzaninfonds enorm an Fahrt aufgenommen. Sowohl Gründerinnen und Gründer als auch bestehende Kleinunternehmen nutzen zunehmend das auf sie zugeschnittene Förderinstrument. Das Erfolgsrezept des Mikromezzaninfonds stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe unseres eMagazins vor.

Erst einmal klein anfangen. Das sagen sich viele Gründerinnen und Gründer, wenn der Start in die Selbständigkeit ansteht. Die meisten von ihnen benötigen nicht mehr als 50.000 Euro Startkapital. Bei vielen ist es sogar weitaus weniger. Doch wer weder Eigenkapital noch Sicherheiten hat und (erst einmal) nur ein kleines Unternehmen gründen möchte, hat bei Banken in der Regel „schlechte Karten": Kreditinstitute lehnen in diesen Fällen nicht selten eine Finanzierung ab. Ähnliches erleben auch Inhaberinnen und Inhaber bereits bestehender Kleinunternehmen, wenn Investitionen in überschaubarem Umfang anstehen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat aus diesem Grund im September 2013 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESF und des ERP Sondervermögens den Mikromezzaninfonds-Deutschland aufgelegt. Er wird von der Investitions- und Förderbank Niedersachsen NBank verwaltet.

Der Mikromezzaninfonds beteiligt sich mit einer Summe von bis zu 50.000 Euro an kleinen Unternehmen und orientiert sich dabei mit seinen Konditionen an den Bedürfnissen von Gründerinnen, Gründern sowie Kleinunternehmen. Immerhin: Kleinst- und Kleinunternehmen machen den größten Anteil aller Unternehmen in Deutschland aus.

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