Unfallversicherung: Beiträge 2017

Wer sich beruflich selbständig macht, muss sich bei der zuständigen Berufsgenossenschaft melden. Sie ist für die gesetzliche Unfallversicherung zuständig.

Die Höhe der Beiträge unterscheidet sich je nach Berufsgenossenschaft. Erkundigen Sie sich daher bitte bei der für Ihr Unternehmen zuständigen Berufsgenossenschaft nach der Beitragshöhe für das Jahr 2017.

Wenn Sie noch nicht wissen, welche Berufsgenossenschaft für Sie zuständig ist, wenden Sie sich am besten an die Infoline der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unter der Telefonnummer 0800 60 50 40 4. Sobald Sie Ihre gewerbliche oder freiberufliche Selbständigkeit gestartet haben, müssen Sie sich innerhalb einer Woche bei der zuständigen Berufsgenossenschaft melden, um zu erfahren, ob sie sich dort versichern müssen oder nicht.

Versicherungspflichtig oder nicht?

Unternehmerinnen und Unternehmer, die keine Mitarbeiter beschäftigen, sind nicht in jedem Fall versicherungspflichtig. Eine freiwillige Versicherung bei der Berufsgenossenschaft kann aber sinnvoll sein, um sich gegen die Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten zu versichern. Eine Versicherungspflicht besteht in jedem Fall, sobald der Betrieb Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt.

Private Unfallversicherung

Zusätzlich oder - wenn keine Versicherungspflicht besteht  -, können Sie auch einen Vertrag mit einer privaten Unfallversicherung schließen. Nutzen Sie dazu die Informationen und Beratung der Verbraucherzentralen.

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